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Moin, moin in Koldenbüttel

2026 ist der BV Kol­den­büt­tel für den Ver­leih von Ti­schen, Bän­ken, Ge­schirr, Kaf­fee­ma­schi­ne und Grill.

Fie­de Clau­sen, Ach­ter de Hörn  - Tel. 01577 644 3909

Je 10,- € be­tra­gen die Leih­ge­büh­ren für Ti­sche, Bän­ke, Ge­schirr und Grill auch bei Kom­plett­aus­leih.

Für den Bea­mer Ver­leih

Hans-Lu­dolf Schulz Tel. 04881 7302 zu­stän­dig.

10,- € be­tra­gen die Leih­ge­büh­ren

Die Leih­ge­büh­ren sind für Re­pa­ra­tu­ren und oder Er­satz­be­schaf­fun­gen zu fi­nan­zie­ren.

Erst­mals wur­de Kol­den­büt­tel ur­kund­lich 1352 er­wähnt in ei­nem Ein­nah­me­ver­zeich­nis des Schles­wi­ger Dom­ka­pi­tels. Der Ort ist je­doch er­heb­lich äl­ter, da die St. Le­on­hard Kir­che be­reits um 1200 er­baut wur­de. Die Ent­ste­hung des Orts­na­mens ist un­ge­klärt. Der Chro­nist Pe­ter Sax er­klärt, dass der Orts­na­me aus zwei Sied­lungs­ge­bie­ten ent­stan­den ist. Kol­den­büt­tel ist der nörd­lichs­te Ort in Nord­deutsch­land mit der En­dung „büt­tel”. Über die Früh - und Vor­ge­schich­te weiß man nicht viel. Je­doch weiß man durch Fun­de von Ab­schlä­gen, die bei der Her­stel­lung von Stein­werk­zeu­gen ent­stan­den, war klar, dass hier schon vor drei - bis vier­tau­send Jah­ren schon Men­schen sich auf­ge­hal­ten ha­ben. Von etwa dem Jah­re 0 bis 500 n.​Chr. ha­ben dann Men­schen in Flach­sied­lungs­ge­bie­ten (Büt­tel und Drand­er­sum) ge­sie­delt. Da­nach feh­len Sied­lungs­spu­ren. Im 8., 9. und 10. Jahr­hun­dert fand eine neue Be­sied­lung statt. Wahr­schein­lich wa­ren es Ein­wan­de­rer aus Skan­di­na­vi­en und West­fries­land. Sie wur­den im Be­reich Büt­tel auf Warf­ten sess­haft. Noch heu­te sind etwa 60 bis 70 Warf­ten (heu­ti­ge „Warf­ten­rei­he”) zu er­ken­nen. Um 100 n.​Chr. war Kol­den­büt­tel in der Flä­che von Ei­der, Tree­ne, Mil­de und Bee­ke zer­ris­sen. Na­tür­lich bra­chen Sturm­flu­ten her­ein über die Süd­er­marsch bis zur Tree­ne. Um 1400 er­folg­ten die ers­ten Eindei­chun­gen (Köö­ge). 1489 mit der Eindei­chung des Damm­koo­ges wur­de Ei­der­stedt land­fest. Um 1630 ent­stand der letz­te Koog, der Schwen­ken­koog. Wei­te­res dazu auf­zu­füh­ren geht an die­ser Stel­le zu weit. Um 1850 hat­te Kol­den­büt­tel ca. 700 Ein­woh­ner. Da­nach gab es in der Ein­woh­ner­zahl er­heb­li­che Schwan­kun­gen durch be­son­de­re wirt­schaft­li­che Ver­hält­nis­se. Nach dem 2. Welt­krieg wuchs die Ein­woh­ner­zahl durch Aus­ge­bomb­te, Ein­quar­tie­run­gen und Hei­mat­ver­trie­be­ne auf 1062 an.
Heu­te le­ben auf ei­ner Flä­che von 2572 Hekt­ar ca. 946 Men­schen (Stand: 30.09.2026). Wir sind glück­lich dar­über, dass be­son­ders vie­le jun­ge Fa­mi­li­en Kol­den­büt­tel als ih­ren Wohn­sitz ge­wählt ha­ben. Kol­den­büt­tel ist eine ei­gen­stän­di­ge Ge­mein­de mit ei­nem Ge­mein­de­rat, der 10 Mit­glie­der hat. Kol­den­büt­tel liegt wun­der­schön an Ei­der und Tree­ne und ge­hört na­tur­räum­lich zur Marsch. Sie ist die öst­lichs­te Ge­mein­de der Land­schaft Ei­der­stedt. Ver­wal­tungs­mä­ßig ist sie dem Amt Nord­see - Tree­ne an­ge­schlos­sen. Die Ein­schu­lung der Kin­der er­folgt in der Grund­schu­le und Ge­mein­schafts­schu­le in Fried­rich­stadt. Kol­den­büt­tel ist ein sehr le­ben­di­ges und ak­ti­ves Dorf. 16 Ver­ei­ne be­rei­chern das Dorf­le­ben. Der Wohn­wert und die In­fra­struk­tur sind her­vor­ra­gend. Ne­ben dem Ju­gend­raum; 4 Kin­der­spiels­plät­ze, ein Frei­zeit­ge­län­de mit Ro­del­berg, Eis­bahn, Beach­vol­ley­ball­platz und Reit­platz run­den das Frei­zeit­an­ge­bot ab. Kol­den­büt­tel zeich­ne­te sich schon im­mer als na­tur­freund­li­che Ge­mein­de aus. Be­reits vor mehr als 40 Jah­ren wur­den die ers­ten grö­ße­ren Be­grü­nungs­maß­nah­men durch­ge­führt, dazu ge­hört auch die Schaf­fung vie­ler Bio­to­pe. Die letz­te gro­ße Be­grü­nungs­maß­nah­me war die Schaf­fung eine Na­tur­er­leb­nis­rau­mes. Auf Wan­der­we­gen ist es na­he­zu mög­lich, das Dorf zu um­run­den. Es lohnt sich also, in die­sem schö­nen Dorf zu le­ben und zu en­ga­gie­ren.